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Sonntag, 12. Mai 2013

Samstag, den 11. Mai 

Wanderung zur Lewenburg

später Löwenburg genannt, in Lämershagen. 



Unsere Wanderung führte uns unter der fachkundigen Führung von Michael Stanke in das Grenzterritorium der Grafen zu Ravensburg und der Edelherren zu Lippe.





 Im 12. Jh. kam es in diesem Grenzgebiet zu Streitigkeiten zwischen den Lippern und den Ravensbergern, was dazu führte, dass die Lipper begannen, ihr Grenzgebiet zu den unliebsamen Nachbarn mit einer Burganlage zu festigen. 




Doch schon bald geriet die Errichtung dieser Anlage ins Stocken, 
und jede der beiden Parteien suchte Hilfe bei den größeren Landesherren, 
also Friedrich dem I. (Kaiser Barbarossa) und Heinrich dem Löwen.







Letzten Endes hat sich gezeigt, dass die Fertigstellung einer Burg in diesem Bereich aus politischen Gründen nicht opportun erschien.



 
Allerdings kann man heute noch die Anfänge der Baumaßnahmen durch zahlreiche Erdwälle, Aufwerfungen, Zisternen und dergl. nachvollziehen.




Es war eine ambitionierte Leistung unserer Wandertruppe, diese geostrategischen nur sehr schwer einnehmbaren Höhenzüge über Tramplenpfade zu erklimmen.






Aber die Mühe hat sich gelohnt und wurde mit einem leckeren Stück Kuchen und einer großen Tasse Kaffee im Gasthaus Deppe belohnt




Danke an Michael für die aufschlussreiche Tour!

Sonntag, 28. Oktober 2012


Chor live sucht den Münzen-Cache





Startpunkt ist an der Ochsenheide. Von da aus geht es bei wunderschönstem Herbstsonnenschein auf die Suche. 

Der Münzen-Cache ist ein Multi mit 4 Stationen. 


Geocaching ist eine hervorragende Kombination aus Spazierengehen und Schnitzeljagt für Große und weniger Große!



Samstag, 4. Juni 2011

Die Rütli-Wanderung - ca. 1,5 Std.



Bei traumhaftem Frühlingswetter starten wir an der Selhausen-Str. Dort ist eine kleine Parkbucht, in der wir unser Auto abstellen können.


Dann marschieren wir auf dem idyllischen Waldweg parallel zur Straße, vorbei am ehemaligen "Stillen Frieden", bis wir auf den Jagdweg kommen.




Wir überqueren den Jagdweg und folgen einem kleinen Weg durch den Wald und gelangen bald auf ein freies Feld mit wunderschönem Blick.



Der Weg führt wieder auf die Selhausenstr. An dem Gehöft biegen wir links ab wieder in den Wald.


Nach ca. 100 m treffen wir auf den Wanderweg Raute 11, den wir in linker Richtung weiter gehen.


Wir folgen dem Weg bis zum Ende.
Dann überqueren wir wieder den Jagdweg. Nun geht es ein kurzes Stück steil bergauf.
Hier wurde ein Fasan gesichtet. Mir hat er sich leider nicht gezeigt, aber vielleicht entdeckt ihn ja jemand....





Auch hier gibt es wieder einen wunderschönen Blick auf Bielefelds Norden.

Blick Richtung Lipper Hellweg, oberhalb der Straße "Am Siebrassenhof".


Ein kurzes Stück gehen wir auf dieser Straße (immer noch Wanderweg Raute 11), bis wir dann wieder in den Wald einbiegen. Es gibt hier die Möglichkeit, direkt durch den Wald zu gehen, oder am Waldesrand entlang. Für diese Möglichkeit entscheiden wir uns.


Wir gelangen an das obere Ende der Straße "Am Schiffsberge" und folgen weiter der Raute 11. Ach, und welch Idylle erwartet uns hier: Kühe, Schafe, satte Pferdekoppeln und ein herrlicher Blick über Bielefeld lassen einen fragen, warum man zum Wandern an irgend einen anderen Ort auf der Welt fahren sollte...




Und dann haben wir noch das Glück, einen Fachmann dabeizuhaben, der uns genau das Prinzip des Daumensprungs erklärten kann :-).


Das wollen natürlich alle ausprobieren....


Weiter geht es an der Wiese entlang, bis wir wieder in den Wald kommen


und auf den Tiroler Weg stoßen.

Diesem folgen wir bis zu dem Pfeil am Baum. Hier gehen wir links in den Wald und kommen auch schon bald wieder auf dem Jagdweg an.



Nun schließt sich der Kreis und unsere schöne Wanderung.



Montag, 27. September 2010

Rund um den Halleluja-Steinbruch



Unsere heutige Wanderung startet an der Habichtshöhe und führt uns erst einmal für ein kurzes Stück auf dem Hermannsweg H bergan.

Nach wenigen Minuten geht rechts der Weg Raute 7 ab. Hier geht es steil bergauf auf den Kamm. Oben rechts halten und nach ca. 600 m liegt linker Hand der Steinbruch. Von oben nehmen wir erst einmal einen Blick in den Steinbruch. Hier steht ein kleines Kreuz, das dem Steinbruch seinen Namen verlieh.

Wir begeben uns hinunter, in den Steinbruch hinein.

Der Halleluja-Steinbruch ist der größte Steinbruch auf dem Gebiet der Stadt Bielefeld. Deutlich zu erkennen sind die Schichten der Unterkreide, die als Osning-Sandstein bezeichnet werden. Der Osning-Sandstein wurde vor ca. 136-132 Millionen Jahren im flachen Meer abgelagert. Er besteht aus dicken zerklüfteten Sandsteinen von hellbrauner, grauer, grünlicher oder rötlicher Farbe. Die Schichten werden zu ca. 95 % aus Milchquarzen gebildet.

Vom Mittelalter bis ca. 1950 wurde der Osning-Sandstein aus den Steinbrüchen des Teutoburger Waldes als Werkstein für diverse sakrale oder profane Bauten genutzt (Erker, Portale, Fundamente etc.).


Durch den Halleluja-Steinbruch führen ca. 49 Kletterrouten. Die Felshöhe beträgt ca. 15 m.

Wir folgen dem Weg und gelangen zum Parkplatz von Haus Salem. Dort laufen wir weiter auf dem Tannnen-Weg hoch auf den A6 (wir kommen oberhalb des z.Zt. leider geschlossenen Lokals "Zum grünen Walde" an.) Wir gehen um den Rosenberg herum - ca. 300 m auf dem A6 nach rechts, dann nach links, ein Stück auf dem A5, der dann wieder auf den A6 trifft. Der A6 verläuft dann parallel zum Weg Raute 7, wo wir in fröhlicher Erzählerlaune unplanmäßig abbiegen.

Auf einmal stehen wir auf der Waterboer-Straße und das kann ja nur bedeuten: Einkehr!


Noch ein kleines Foto-Shooting vor der Waterboer....

Sehr ernst die 3 Damen linker Hand....

Aber sie können auch anders!




Und dann geht es zurück, steil bergauf auf dem Weg Raute 7 über den Kamm hinunter wieder zum Hermannsweg und zur Habichtshöhe.

Dauer der Wanderung ca. 2 Stunden.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Von Oerlinghausen bis Brand's Busch


Wanderung an Fronleichnam




Bei wunderschönstem Wetter geht es los mit der Straßenbahn, Linie 3, ab Oelmühlenstraße bis zur Endstation Stieghorst. Von dort weiter mit dem Bus bis Oerlinghausen Rathaus.

Nach einem kurzen Gang durch das schöne Oerlinghausen erreichen wir den Hermannsweg.

Im Schopketal finden sich tolle Bäume....


Kurz vor Lämershagen müssen wir schon das 1. Mal die Sonnencreme erneuern, das Wetter ist toll. Es weht ein leichter Wind, einfach herrlich!


Kaum haben wir aus phototechnischen Gründen
einen Stopp eingelegt, da überholt uns glatt
eine andere Wandergruppe.

Aber wir sind gut zu Fuß und einem Stechen steht nichts im Wege....


Nach dieser doch etwas längeren Rast am Eisernen Anton hat die andere Gruppe dann aber doch gewonnen...



Sarah hält es nicht am Boden

Unsere Wanderexpertin klärt noch kurz den Weg und dann geht es weiter


Ohne weiteren technischen Halt gelangen wir zur Habichtshöhe.
Hier haben wir uns natürlich eine leckere Erfrischung verdient!


Das war eine super-schöne Wanderung,
danke Barbara für die Organisation!

Samstag, 10. April 2010

Rundweg ab Gasthaus Deppe, Lämershagen - ca. 1 Std. 50



Endlich ist der Winter vorbei!
Guten Mutes begeben wir uns
wieder auf Wanderschaft!

Start ist in Lämershagen, am Gasthaus Deppe
.


Gleich hinter dem Lokal biegen wir rechts ab,
den alternativen Hermannsweg entlang.

Der ist eigentlich recht idyllisch,
ginge er nicht für ein kurzes Stück
direkt an der Autobahn entlang.

Aber das sind nur wenige Meter,
dann geht es wieder in den Wald.

Laut Karte hat man nun zwei Möglichkeiten:
Weiter den geschlängelten Hermannsweg linker Hand
(Hermannsweg, Raute 11)
oder gerade aus weiter auf den Weg Raute 5,
für den wir uns entscheiden.


Dann heißt es aufpassen:
Wir müssen irgendwann auf den Weg Raute 5 abbiegen -
und unsere Wanderführerin Barbara ist nicht da!


Da muss wohl Matthias 'ran!

Er ist auch ganz zuversichtlich -
und vor allem sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind.


(Da wir allerdings weder das versprochene Fichteheim
noch Haus Neuland auch nur ansatzweise gesehen haben,
bin ich mir im Nachhinein nicht mehr so ganz sicher,
ob wir das alles so richtig gemacht haben...
Aber schön war's trotzdem)


An dieser Kreuzung hätten wir uns beinahe verlaufen,
doch dank fremder Wandersmanns Hilfe,
ist es noch einmal gut gegangen!


Irgendwann stehen wir vor der Entscheidung:
Berg hoch oder vorher rechts ab.
Wer Matthias kennt, weiß,
wie die Entscheidung ausgefallen ist :-).




Ein idyllischer Weg,
auch wenn der Holzstapel von hinten
eher an eine Autobahnraststätte erinnert haben soll....


Am Ende des Weges wäre es eigentlich
zum Schopketal hinunter gegangen.
Jedoch auch hier konnte der Mann die Damen
schell mit dem Hinweis
"Was wir jetzt 'runtergehen, müssen wir alles wieder 'rauf"
überzeugen, und so bogen wir nach links
auf den Hermannsweg ein Richtung Lämershagen.


Hier ist um diese Jahrszeit mächtig 'was los!
Hermanns-Walker
Hermanns-Läufer
Hermanns-Radler
alle tummeln sich hier, denn es sind ja auch nur noch
wenige Wochen bis zum großen Ereignis.




Einer der Läufer hatte sogar Muße für ein Photo....

(An uns kam man ja auch so schnell nicht vorbei!)


Stillleben mit Pferd


Dann geht es zurück durch Lämershagen
bis zum Gasthaus Deppe




Wieder einmal eine wunderschöne Wanderung
bei herrlichem Wetter obendrein!


www.chor-live.de